Thursday, 4 March 2010

Proud Gallery, Camden

Anschließend ans British Museum sind wir abends noch in die Proud Gallery in Camden gegangen, eine große Bar die anscheinend in einen alten Pferdestall gebaut ist (Es riecht nicht nach Pferdeäpfeln). Neben Sitzgelegenheiten in einzelnen Abteilungen des Pferdestalls gibt es aber auch einen großen Konzertraum, in dem oft tagsüber Bands kostenlos auftreten, außerdem werden hier auch in gewissen Abständen immer wieder Bilderausstellungen bekannter Künstler und Musiker gezeigt. Als wir gerade da waren war eine Ausstellung von Blondie.

Als wir gegen 18 Uhr ankamen machte gerade die Band "The Citadels" ihren Soundcheck für ein Konzert am Abend. Das kostete dann leider auch Eintritt, und da wir alle ziemlich müde waren entschlossen wir uns dazu uns nur die 2-3 Lieder anzuhören, die während des Soundchecks gespielt wurden.

Die Preise der Bar waren relativ teuer: 3 Pfund für ein 0,33er Bier, ich hab mir nur ein Wasser mit 0,2 geholt für 1,50. Also ist die Devise hier offensichtlich eher Vorglühen.

British Museum


Am Samstag ging es dann mal wieder in ein Museum, diesmal ein verdammt großes: Das British Museum. Mit Ausstellungsstücken aus aller Welt ist es eins der größten Europas. Wir haben dann auch nicht jede Epoche und Kultur durchgemacht, sondern uns auf die wichtigsten bzw. interessantesten beschränkt. Auch Fotos haben wir jetzt nicht allzuviele geschossen, die meisten schaut eh keiner mehr an. Daher finden sich im Album eher größtenteils Kuriositäten oder einfach Bilder von unserer Gruppe.

Irgendwie haben wirs auch vercheckt in die Library zu gehen, die ja auch sehr groß sein soll und sich in der Mitte des großen überdachten Innenhofs befindet.

Was ich mich aber gefragt hab nachdem wir mit dem Museum fertig waren war, "wie sind die an den ganzen Kram gekommen?".
Scheinbar haben sie aber tatsächlich die meisten Stücke gekauft, hundertprozentig sicher bin ich mir dabei manchmal trotzdem nicht.

Wednesday, 3 March 2010

Brixton

Samstag morgens, 1100, sonnig. Der Spähtrupp wird entsandt, um die Gegend um den sagenumwobenen, heiligen Plattenladen des Dubsteps und Drum and bass zu erkunden. Mit einem Bus mit dem Codenamen 35 machen sich 5 tapfere Soldaten und Soldatinnen auf den Weg in ein Land, gegen das der Irak und Afghanistan zusammen wie das Wolkenland der Glücksbärchis aussieht.
 
Die sauberen Straßen und Fassaden der Häuser dienen nur zur Tarnung bzw um kein Aufsehen zu erregen. In einer der berühmt berüchtigten Seitengassen bekamen wir das wahre Gesicht der Stadt zu sehen.

Das war übrigens das letzte Bild vom Andy. Er ist im Kampf gefallen. Glücklicherweise haben wir seine Leiche schnell beseitigen lassen können (Bild 3). Möge er in Frieden ruhen.



PS: Bilder vom Skatepark in Brixton im Album zu finden!

Tuesday, 2 March 2010

Letzte Woche, Teil 2

Also wir sind dann am nächsten Tag ins Tate Modern gegangen. Eigentlich waren auch alle Ausstellungen umsonst bis auf zwei. Ziemlich komisch war allerdings das "Kunstwerk" von Miroslaw Balka. Das war einfach ein riesiger Container in dems stockdunkel war. Ziemlich komisch. Und irgendwie auch langweilig.

Danach sind dann der Andy und die Kathi in die National Gallery gegangen, ich musste zur Uni. Später haben wir uns dann wieder getroffen um ins Harrods zu gehen. Dort haben wir uns ein paar Schuhe für £2000 oder einen zweieinhalb meter breiten Fernseher für £7000 angesehen. Das Essen dort sah auch echt lecker aus, war aber eben auch schweineteuer.





Rhythm Factory

Am nächsten Abend sind wir dann in die Rhythm Factory gegangen, auf dem Weg dahin haben wir uns ein paar Dosen Bier ausgecheckt. Die Ernüchterung kam dann als wir eine halbe Stunde drin waren. Am Anfang war der vordere Raum noch voll von schrägen Indie-Vögeln, die dann aber alle relativ schnell abgehauen sind. Der hintere Raum war komplett leer, hier lief ein Mix aus Electro und Drum and bass.

Jedenfalls sind wir dann gegangen, weils so furchtbar leer war.

Thursday, 25 February 2010

Letzte Woche

Letzte Woche stand ganz im Zeichen unseres ersten Gastes: Andys Freundin Kathi. Am Dienstag abend haben wir sie bei der Liverpool Street abgeholt, nachdem sie auf dem Stansted Airport gelandet ist. 

Late Dining

Abends wollten wir dann noch was essen gehen, und ich durfte mal wieder stundenlang durchs Internet schauen bis ich ein günstiges UND gutes Restaurant gefunden hab. Nachdem es dann immer später wurde und die meisten Restaurants gegen 22 Uhr den Küchenbetrieb dichtmachen, wurde es immer schwerer was passendes zu finden.

Gefunden haben wir dann aber doch was: Das "Le Mercury" in der Upper Street in Islington hatte tatsächlich noch spät auf. Es handelte sich um ein französisches Restaurant, die Hauptgerichte hatten beim geringen Preis von 6,50 eine sagenhafte Qualität. Das Steak hat leider niemand von uns probiert. Das Lamm war aber gut nach meiner Einschätzung. Wir haben auch eine Flasche Wein geordert für 11 Pfund, dementsprechend war er dann auch. Schon bessere getrunken, auch wenn ich kein Weinkenner bin.

Kleines Kulturprogramm

Am nächsten Tag haben wir dann eine Sightseeing-Tour zu den üblichen Schauplätzen unternommen wie zum Beispiel Westminster und Buckingham Palace. Bilder davon wie immer im Album. 

Am 17.02. haben die Babyshambles im Koko gespielt. Karten gabs natürlich nur noch direkt vorm Event, zunächst für den dreifachen Preis (=60 Pfund). Angesprochen wird man von ziemlich zwielichtigen Gestalten die die ganze Zeit herumschreien "Any spare tickets for the babyshambles? Buy or sell tickets? Anyone?!" Den Preis konnten wir bis eine halbe Stunde nach Beginn noch auf 35 Pfund drücken, hatten dann aber keine Lust mehr.

Kim Phääääät

Am selben Abend sind wir in Camden asiatisch Essen gegangen, buffet-style. Für 6,80 Pfund konnte man sich bedienen und OHA die Auswahl war wirklich riesig. Neben dem Standard-Buffet (im großen Stil) gab es auch leckere Desserts und eine Schokofontäne, die aber neben der Schokolade auch für einige makabere Witze herhalten musste.

Am nächsten, verregneten Morgen haben wir uns entschlossen ins Tate Modern zu gehen und oh man bin so müde ich mach morgen weiter gn8

Updates


Da wir mit unseren Blog-Updates ziemlich hinten dran sind (Bilder sind immer aktuell) werd ich jetzt mal im Schnelldurchlauf die wichtigsten Sachen so zusammengefasst hier reinpacken, damit wir mal wieder auf nen aktuellen Stand kommen. Im Übrigen hab ich mich dazu entschlossen, tägliche Updates auszulassen und nur zu wirklich interessanten Sachen auch was zu schreiben (wer wissen will, wie lang meine Kackwurst jeden Tag ist kann mich auf einschlägigen Social Networking Webseiten anschreiben).

Friday, 19 February 2010

Samstag: East End²

Am Samstag sind wir dann endlich in den Stadtteil, auf den ich mich am meisten gefreut hab. EAST END!!! Ganz vorne steht hier natürlich die Brick Lane... noch nie soviele Second-Hand-Läden auf einen Haufen gesehen... hier kann man locker den ganzen Tag und noch mehr verbringen nur um zu stöbern...

Das verrückte am East End ist aber eigentlich, dass es direkt hinter den Hochhäusern von einem der Finanzzentren liegt und teils ziemlich heruntergekommen wirkt. Mieten von 300 Pfund pro Woche sind hier aber an der Tagesordnung.







Neben Klamotten gibts hier aber allerlei alten Ramsch zu kaufen, so is es auch kein Problem sich hier seine Wohnung mit antiken Möbelstücken einzurichten. Es gab aber beispielsweise auch einen kleinen Vinyl-Flohmarkt. Hier hab ich ne alte Platte mit Remixen von Goldie's "Inner City Life"-Kracher gefunden. Allerdings nicht gekauft, satte 15 Pfund wollte der Kerl dafür. Inzwischen überleg ich aber doch ob ich sie nicht hätte kaufen sollen... immerhin war sie (laut dem Verkäufer) mega-selten... Michi dir hab ich noch keine gekauft, ich warte bis Brixton :)




Gegessen haben wir übrigens bei Yummy's Cafe, was wohl von nun an unser Stammrestaurant wird. Die Leute da sind freundlich, die Preise günstig und das Essen lecker. Das Restaurant wurde ursprünglich vom Vater des bekannten Jamie Oliver geführt.







Abends: Old Blue Last

Am Abend haben wir uns dann alle dazu entschlossen, noch einmal ins East End aufzubrechen (die Fahrt dauert mit dem Bus ungefähr 20 Minuten), um ins Old Blue Last zu gehen, eine Kultkneipe in London, betrieben von dem bekannten Magazin "Vice". Hier spielen oft Bands, aber an diesem Abend war einfach nur Kneipe. An die Musik kann ich mich nicht mehr erinnern :) Cool war, dass am Ende das Restbier in den Fässern umsonst ausgeschenkt wurde, bevor der Club geschlossen wurde.

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