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Tuesday, 13 April 2010

Martian March Part_3

So, hier nun der letzte Teil vom März um den mal endlich abzuschließen! :)

A Day with Semmel

Markus, Firmi, oder auch manchmal Semmel genannt hat mit seiner BOS-Klasse London besucht und so haben wir uns nicht lumpen lassen und uns mal verabredet. Genaugenommen haben wir Ihn dann in Notting Hill beim Portobello Market getroffen. Der Portobello ist ein ziemlich großer Markt, er erstreckt sich über ca. 2 Kilometer die Portobello Road entlang. Hier gibts wie auf jedem Markt wieder "Alles Mögliche", aber ein paar Läden bzw. Stände sind dem West End getreu auch ein bisschen mehr "posh", also nobel.

Abends haben wir dann nicht lange rumgemacht und sind mal wieder ins Old Blue Last gegangen, diesen Abend mit drei Live-Bands und Old-School Hip-Hop Downstairs (also im Erdgeschoss). Erinnern kann ich mich nur noch an die Band Filthy Boy. Hat ziemlich gut gefallen, die Headliner des Abends waren dagegen ziemlich grottig.
Später sind wir dann noch in nen Chicken-Imbiss gegangen, bei dems ne Riesenportion Pommes gab, und nen Burger mit nem ganzen Schnitzel drauf für 2,50 Pfund. GENIAL also nachm Weggehen.

Leider hats auch nur für das eine Treffen und den Abend gereicht. Sei uns nicht böse Firmi. :P

Zoo

Ja, und dann ist es wieder passiert. Ich hab mich zu einem Clubbing-Abend hinreißen lassen im Stile von w3, Studio oder Odeon. Viel ist hierzu nicht zu sagen, ich seh zwar happy aus auf den Bildern aber der Schuppen war mal wieder absolut nichts für mich!

Der Witz an sich war eigentlich nur, dass wir im Vorfeld sicher waren, es würde 5 Pfund kosten. Als es aber dann doch 10 Pfund für die Kerls waren, habe ich abgesagt. Als mich dann der Türsteher zurück in den Club geschubst hat und "make it seven" gesagt hat, hab ich aber dann doch eingewilligt. Drin hab ich mir dann zwei Bier geholt, und noch ein paar Drinks von anderswo, so wie sichs gehört. :)

Ums zusammenzufassen: Lady Gaga und Konsorten rauf und runter, was will man mehr... aber was solls, denn nur zwei Tage später hats richtig gekracht... aber dazu mehr im nächsten Post.


Wednesday, 31 March 2010

Martian March Part_2

Teil 2 der gestrigen Zusammenfassung.

13.03.10 Buttoned Down Disco @ KOKO

Nachdem Wild Beasts nicht geklappt hatten, haben wir uns nun erneut auf das erste Mal im KOKO gefreut. Es handelt sich um die so genannte Buttoned Down Disco, die einmal im Monat stattfindet und eine gigantische Indie-Disco ist. Eintritt ist sogar auch hier wie in Schweinfurt oder Würzburg kostenlos, allerdings nur vor 22 Uhr. Also standen wir um 21 Uhr vor der Tür, nachdem wir uns noch kurz jeder ein K für nen Pfund und nen Burger-Menü für 2 Pfund reingepresst hatten.

Vor uns stand eine Schlange von ca. 200 Metern! Glücklicherweise ging es sehr schnell voran und wir waren kurz vor 10 im KOKO. Drin getrunken haben wir dann mal wieder kaum, weil wieder alles arschteuer war. Ne geile Party wars aber dennoch. Das KOKO ist wie ein großes altes Theater aufgebaut, also unten eine Bühne (wo eine große Leinwand war), und davor die Tanzfläche. Nach oben hin gehts dann über mehrere Stockwerke auf die Zuschauerränge, und eine coole Außenterasse (Für Raucher) mit Blick auf die Straße gibts auch. Hier haben wir auch ein paar andere Deutsche getroffen, die hier studieren, und haben mehr oder weniger den Abend mit ihnen verbracht. Von ihnen bekamen wir auch dann den Tipp für die Warehouse Party, um die es im folgenden Eintrag geht.

20.03.10 Greenwich

Eigentlich erst nur als Ausflug für Andy's Fotoprüfung geplant, wurde zu einem ausgewachsenen Trip durch Greenwich, welches gleich südöstlich ca. 20 Minuten mit dem Bus von unserem Wohnheim liegt. Besonders beeindruckend ist zunächst einmal das Royal Naval College. Es sieht aus wie eine Universität aus einem Film, von Bildern, eben so wie man sich einen richtigen Campus mit alten Gebäuden und riesigen Grünflächen vorstellt. Später hat es uns dann zunächst in eine Wohngegend verschlagen, wo wir von Anwohnern angemault wurden, weil wir Fotos machten. Am Ende sind wir dann auf den Hügel zum Royal Observatory gegangen, es hatte nur leider schon zu. Wir werden also demnächst noch einmal hingehen. Viel mehr möchte ich auch garnicht zu Greenwich sagen, die Bilder sind wesentlich eindrucksvoller.

20.03.10 Bad Passion Warehouse Party


Bevor ich zur Warehouse Party komme, zunächst ein bisschen zur Geschichte von Warehouse Parties. Wie man sich sicher vorstellen kann, finden sie in Lagerhallen bzw. großen Kellern oder Ähnlichem statt. Diese werden mit einer fetten Soundanlage ausgestattet, Lichter dazu und eine provisorische Bar aufgebaut (nicht immer). Der Veranstaltungsort wird oft bis wenige Stunden vor dem Event nicht preisgegeben, damit die Polizei die Party nicht stürmen kann. Oft gibt es auch Alternativlocations im Fall des Falles.

Der Trend der illegalen Warehouse Parties in London hatte seinen Höhepunkt Ende der 80er Anfang der 90er Jahre, als die Rave-Bewegung in vollem Gange war. Aber auch heute gibt es sie noch.

Unterschied ist, das ganze wirkt inzwischen ziemlich kommerzialisiert. Wir haben zwar durch Mundpropaganda von der Party erfahren, allerdings gab es z.B. auf facebook einen riesengroßen Eintrag zur Feier. Pünktlich haben wir uns also zum Treffpunkt begeben, wo nur ein Typ in einem Hauseingang stand. Der hat uns dann weitergelotst zur Feier. Dort angekommen schonmal der erste Joke: 8 Pfund Eintritt!! 2 Türsteher haben uns durchsucht und dann runter in den Keller gelassen. Unten bekamen wir, nachdem wir den Eintritt gezahlt haben aber zumindest einen Stempel, wir konnten also später wieder raus um uns günstig was zu Trinken um die Ecke zu holen.

Drin gabs dann eine provisorisch aufgebaute Bar, Bier in Dosen für ca. 3 Pfund. Man konnte sich aber irgendwie nur mehrere Marken kaufen, für die man dann mehrere Bier bekam. Man musste also irgendwie 15 Pfund auf einmal kaufen, bekam dann aber 5 Bier dafür. Da ich persönlich grade genug Geld für den Eintritt hatte und noch ein paar Restpfund, ging ich den Weg der Off-License-Shops.

Aufgelegt hat an diesem Abend DJ Spun, anscheinend ein ziemlich bekannter DJ der schon seit den 80er Jahren Erfahrung hat, und aus New York kommt. An die Musik kann ich mich kaum noch erinnern, war aber relativ eintöniges tanzbares. Die Lichtershow hingegen war der Hammer, wie man auch auf den Bildern sehen kann. Es kamen mehrere Laser zum Einsatz, die sich mehrfach in der Deckenverkleidung gebrochen und gespiegelt haben.

Ein paar Stockwerke weiter oben gab es dann getrennte Toiletten, und ganz oben ein entweder verlassener oder zumindest geschlossener Pub mit Billardtischen, wo man sich auch aufhalten konnte und es nicht ganz so laut war.

Gegen 2 oder 3 sind wir dann aber abgezischt, da uns der Alkohol und das Geld ausging (wir waren wieder fast nüchtern obwohl wir zusammen eine Flasche Gin und mehrere Dosen geleert hatten).

22.03.10 Wild Beasts @ KOKO

Ja, wir haben es doch noch geschafft. Beim zweiten Anlauf eben. Die Wild Beasts haben am Abend im KOKO gespielt und hatten noch super Support von "Everything Everything". Die kannte ich vorher noch garnicht, haben aber echt ne gute Show hingelegt. Und zu den Wild Beasts brauch ich nicht mehr sagen, die waren natürlich wieder genial. Sie meinten die beiden Shows im KOKO wären bisher der Höhepunkt in Ihrer Karriere gewesen. 

15 Pfund haben wir pro Kopf bezahlt, ca. anderthalb Stunden haben sie gespielt. Die Fotos sind größtenteils müll geworden, da wir ab den Wild Beasts weiter oben standen. Bei Everything Everything standen wir noch in der ersten Reihe direkt vor den Boxen, mussten aber dann hoch weil wir der Taubheit nahe waren.

23.03.10 Science Museum

Am nächsten Tag (wir haben kaum getrunken beim Konzert, und hatten frühs Uni) war dann mal wieder ein kleines Kulturprogramm angesagt. Da wir inzwischen einen Großteil der Museen durch haben, und das Science Museum eins der letzten wichtigen auf der Liste war, haben wir uns entschieden (bevor wir shoppen gingen, Andy >_>) hierhin zu gehen.

Im Science Museum gibts allerlei Technik aus allen Epochen zu sehen, größtenteils aber ab dem 19. Jahrhundert. Das beinhaltet Autos, Schiffe, Alltagsgegenstände, Raumkapseln, Satelliten, Raketen, Toiletten, Toilettenspülungen, Waschmaschinen...

Ein paar interaktive Bereiche haben das ganze aber auch immer wieder aufgefrischt. So konnte man sich an einem besonderen Konstrukt einen Stromschlag holen, an einem anderen seinen Schatten an die Wand "blitzen" lassen.

Wir haben sogar zwei kurze Videos von uns aufnehmen können, mal schauen ob ich die einbinden kann.

Von London Trip 2010 Videos


Teil 3 morgen.

Tuesday, 30 March 2010

Martian March Part_1

Wie unschwer zu erkennen ist hat sich hier schon länger nichts mehr getan. Das soll nun ein Ende haben!!! Ich fasse den Monat März in einem Blog-Post zusammen. Stellt euch also auf eine etwas längere Abend-, Bettgeh- oder Kloganglektüre ein.

05.03.10 Girls Girls Girls @ Old Blue Last

Nachdem wir den Tag zunächst damit verbracht haben, einige passable Bilder für Andy's Fotoprüfung zu machen, haben wir es uns in der Brick Lane in einem der vielen Cafés gemütlich gemacht. Hier nun also eine kritische Bewertung! Der Café wird im Pappbecher serviert und kostet umgerechnet etwa 3 Euro. 'Nuff said, die Einrichtung war aber ganz nett (vor allem die Pappbecher-Lampe).

Später hat es uns dann irgendwie wieder ins Old Blue Last verschlagen, diesen Abend gabs wieder Live-Bands. Ist leider nun schon sehr lange her, ich weiß  also leider nicht mehr wie die Bands hießen, wir haben uns auch nur eine angehört.




10.03.10 On Anon

Das On Anon am direkt am Piccadilly Circus kann man sich wie ein mehrstöckiges W3 bzw. Eastside vorstellen, so ungefähr ist die Mucke und ungefähr so sind die Leute. Eventuell ein bisschen älteres Publikum, die Preise sind auch ziemlich hoch mit 7 Pfund Eintritt und teilweise 8 Pfund für einen Cuba Libre (wie Klaus, der als erster bestellt hat, gleich feststellen durfte). Für Studenten gabs an diesem Tag aber einen Special Rabatt, mit dem die Cocktails nur 3 Pfund kosten. Leider sind die dann auch ziemlich klein und schwach gemischt. Wie wir rausfanden, fährt man am besten mit einem doppelten gespritzten Vodka, auch für 3 Pfund.

Witzig waren auch die Mädels (angestellt vom On Anon), die mit einer Vodka-Pulle rumgelaufen sind und Gästen Shots angeboten haben. Man musste dafür natürlich bezahlen, aber die Kerls im Club haben reihenweise dafür getan.

War zwar insgesamt ein lustiger Abend, vor allem aber da wir eine große Gruppe waren, so wies sonst auch im W3 ist, aber nochmal würde ich nicht reingehen.



15.03.10 333 Mother

Das 333 bzw. das Mother (ist irgendwie ein Club mit zwei Namen) ist ein schicker Club in Shoreditch im East End von London. Wir sind an diesem Abend in erster Linie reingegangen, weil wir mal wieder eine Location gesucht haben die freien Eintritt hat.

Also haben wir die ganze Crew eingepackt, also Klaus, Kathrin, und deren Freunde Kevin, Sarah und Steffie. Bei uns waren Natalie und Elena dabei. Die beiden letzteren haben bei uns 3 Tage übernachtet, weil sie eine Unterkunft brauchten für ihre bevorstehende Backpacking-Tour durch England und Schottland.

Da wir unter der Woche weg sind, war es insgesamt erstmal ziemlich leer im Mother. Später wurde es aber dann angenehm voll, fast perfekt. Die Musik war zwar ziemlich gemixt, aber nervige Charts-RnB-Popsongs blieben zum Glück aus. Man konnte richtig gut abtanzen! Ein Problem waren wieder mal die Alkoholpreise, ein Bier für 3,50 Pfund! Glücklicherweise konnten wir uns einen Stempel geben lassen und sind raus um die Ecke zum Off-License Shop (die 24h-Shops in London) und haben uns dort einige Ks und Biere gekauft. 

Gegen 2 oder 3 Uhr haben wir dann wieder den leicht ungemütlichen Nachhauseweg vom East End angetreten. Das Problem ist hier mit den Bussen immer, dass sie manchmal zu spät kommen, oder garnicht kommen. Wir mussten mal wieder locker eine halbe Stunde in der Kälte warten. Erleichterung stand dann mit dem After-Suff-Müsli an. Und das Zeug im Bus im Bild rechts stammt übrigens nicht von uns.





Teil 2 folgt morgen.

Tuesday, 23 March 2010

The Greenland Docks

Die Docks gleich um die Ecke hier bei uns im Stadtteil Rotherthithe bzw. Canada Water habe ich als Ziel für meinen ersten Teil meiner Prüfung für mein Fotografie-Modul ausgesucht.

Hautptbestandteil der Prüfung ist es, mit einer Spiegelreflexkamera ein Bild mit dem Thema London zu schießen. Hier handelt es sich wohlgemerkt um eine mechanische SLR, nicht digital. Die Kamera kann man sich von der Uni ausleihen. Eine weitere Besonderheit: Der Film den man erhält, ist schwarz-weiß.

Man muss den Film außerdem selbst im Uni-eigenen Darkroom entwickeln. Insgesamt ist das ganze also nicht ohne, der Workshop für den Darkroom hat außerdem nicht sehr viel Spaß gemacht! Da hat man dann manchmal schon lieber ne Digicam, mit der man sich sein Zeug einfach ausdrucken kann...

Naja, soviel will ich in diesen Blog-Post auch nicht reinpacken. Hier gehts um die Bilder! Das Bild bzw. die Einstellung unten habe ich mir übrigens überlegt für meine Prüfung zu nehmen. Was meint ihr?

Saturday, 20 March 2010

Corsica Studios


Das war der erste richtig richtig geile Event! von 22 Uhr bis 6 Uhr früh ging hier wirklich gut die Post ab.

Die Corsica Studios bei Elephant & Castle sind etwas abgelegen, nicht sehr leicht zu finden. Scheint aber auch einen Grund zu haben, denn die Soundanlage hämmert gnadenlos! Hier wären eigentlich Ohrenstöpsel angesagt gewesen, der Bass war ziemlich heftig. Auf 2 Areas haben sich hier kleine und große Acts abgewechselt.

Vor der Tür hat uns zunächst mal ein älterer Kerl (links) angequatscht, er könne gerade kein Geld abheben und müsste sehr dringend rein, weil da Kumpels auf ihn warten aber dort kein Handy-Signal ist. Ziemlich glaubwürdig die Geschichte. Er hat uns lustigerweise sogar sein Handy als Pfand angeboten mit Fotos von seinen Kindern drauf. Wir haben dann aber drauf geschissen und uns von ein paar anderen Leuten ein billigeres Ticket geholt, womit jeder von uns 8 Pfund gezahlt hat.

Drinnen haben wir dann noch ein paar von keine Ahnung wo aus London getroffen und bisschen gequatscht. Ansonsten VIEL GETANZT (ich zumindest), Andy ist gegen 2 Uhr abgehauen weil er zu müde war, ich blieb noch bis 5 und hab mich mit Alkoholleichen unterhalten.

Viel ist eigentlich nicht zu sagen, es war ein echt geiles Event, schaut euch die Bilder an, BAR9 und Borgore waren die Höhepunkte des Abends!

Failure Fabric


Fail #1

Das erste Mal Fabric steht an! Obwohl eigentlich keine besonderen Acts an dem Abend aufgetreten sind, dachten wir uns naja einmal kann man sichs ja anschauen für 10 Pfund. Also haben wir ein bisschen vorgetrunken und sind gegen 11 dann nach Farringdon zum Fabric gefahren. Dort angekommen hat uns allerdings eine riesige Schlange gleich wieder die Lust ziemlich verdorben, und irgendwie waren uns dann 10 Pfund auch zuviel.

Fail #2

Tja was macht man nun, egal man raucht erstmal ein paar Kippen und sieht sich die Situation an. Nur leider hat das Feuerzeug, das ich ein paar Tage früher beim "Local Indian" gekauft habe, sich irgendwie selbstständig gemacht. Eine riesige Stichflamme hat mir die Haare und Augenbrauen angekokelt (Sieht nicht so schlimm aus wies klingt).

Fail #2 1/2

Im Nachhinein nicht wirklich als Fail einzuordnen, an ebendiesem Abend aber schon. Während Andy und Kathrin später in eine Bar sind, hab ich mich mit einem ziemlich abgefahrenen Rastafarian über eine halbe Stunde lang unterhalten. Worum es ging, weiß ich nicht mehr, war aber sehr lustig! Später haben mich dann die anderen wieder gefunden, und wir haben die (betrunken ziemlich komplizierte) Heimreise mit dem Bus angetreten. Unterwegs hab ich gemerkt, dass ich meine Schlüssel verloren hab! Das hieß dann für 50 Pfund neue nachmachen lassen. 

Hab sie dann aber noch rechtzeitig zwei Tage später gefunden.

Saturday, 6 March 2010

Who don't like it?

Am Sonntag abend waren wir dann noch mal in Partystimmung, und wieder einmal hat es uns ins Old Blue Last verschlagen, zu "God don't like it". Das könnte wirklich unsere Stammkneipe werden, auch wenn wir erst zwei mal da waren. So oft freie Eintritte. Und diesmal auch Live-Acts. Ein Problem könnte das Old Blue Last aber haben, nämlich eine bestimmte Sorte von Gästen die auf andere Gäste nicht gut zu sprechen ist. Ich lasse hier einen Londoner zitieren:

When you first enter you get hit in the face with group vibes of "I'm more Shoreditch than you! Check out the checks on my checked shirt they're grungier and less perpendicular than your Topman version and therefore I'm more Hoxtonian than you!"

Das Statement enthält definitiv Wahrheit. Hier treffen ganz einfach die hippsten Hipster auf Leute wie Feddo, denen Style und Äußeres völlig am Arsch vorbeigeht. Wenn man damit klarkommt, kann man sich auf einen stimmungsvollen Abend freuen, weil der Ort einfach ein ganz eigenes Flair hat. Und man trifft hier auch auf wirklich nette Leute.
Eine nette Anekdote wegen der hip angezogenen Leute: Obwohl sich manche mit Sicherheit teuer kleiden, kamen viele mit Tesco-Tüten (sowas wie Aldi) rein und tranken Fremdbier. Das hat uns dann übrigens auch dazu animiert uns etwas K zu besorgen. Das ist Apfelwein, auch Cider genannt. Das besondere an K ist, dass er 8,4 Prozent hat. Dementsprechend reichen 2 Dosen davon, um gut angeheitert zu sein. K is the way!


Jetzt aber mal zum Abend selbst. Der fand im ersten Stock statt, die große Bar im Erdgeschoss war an diesem Abend geschlossen. Aufgetreten sind die Bands Cosmik Onion Field!, Too young to love und Not Squares.

Cosmik Onion Field! waren die erste Band. Sehr abgedrehter Style, aber sehr witzige Live-Performance meiner Meinung nach, vor allem weil der verrückte Japaner ständig an seinem Antennen-Instrument rumgefuchtelt hat und damit diverse Hörsturz-Sounds rausgequetscht hat. Das Instrument war ein selbstgebautes Theremin (google it), echt interessantes Teil. Viel gesungen haben sie nicht, sich aber am Schluss mit einem deutschen "Das is gut, ja??" verabschiedet.

Too young to love waren einfach nur lächerlich. Was mir zunächst beim ersten Lied nicht aufgefallen ist, weils nur ein schräges Instrumental war, wurde mir beim zweiten Song klarer. Die Jungs versuchten einfach MGMT nachzuahmen, denn das zweite Lied war nahezu 1zu1 der Song Kids. Nur mit anderen Vocals und ganz leicht veränderten Synths. Ich konnte problemlos im Kopf mitsingen, hätte perfekt auf das Lied gepasst. Ihren Debütsong können sie Time to go home nennen.

Not Squares waren dann relativ down-to-earth mit ihren Songs. Alles glatt gespielt, interessant, und gekonnt. Viel bleibt nicht zu sagen, hab ein Video mit der Cam von einem Song gemacht, aber das ist irgendwie verschwunden. Checkt die myspace!

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